Leinöl (kaltgepresst)

Informationen der Mühlviertler Ölmühle)

Schutz durch Leinöl

Drei Esslöffel Leinöl pro Tag stärken das Immunsystem des Körpers erheblich, wie amerikanische Ernährungswissenschaftler in San Francisco jetzt herausfanden. Als Ursache entdeckten sie en hohen Gehalt an Omega-3-Fettsöuren. Bisher war Leinöl vor allem für seinen günstigen Einfluss auf Magen- und Darmgeschwüre bekannt. Die im Leinöl enthaltene Linolsäure kann außerdem Blutgerinnsel verhindern und beugt somit Schlaganfällen vor.

Kaltgepresstes Leinöl

Kaltgepresstes, unraffiniertes Leinöl ist ein Nahrungs- und Heilmittel ersten Ranges. Als Nahrungsmittel hat es nicht nur einen hohen Brennwert, sondern auch einen reichen Vitamingehalt sowie eine einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, die vor allem im Feststoffwechsel eine beachtliche Rolle spielen, aber in letzter Zeit auch unter der Bezeichnung Vitamin F größere Bedeutung als Heilmittel bei einer Reihe von Hautkrankheiten gewonnen haben, so bei Ekzemen, Furunkulose, offene Beinen und Milchschorf

Wachsende Bedeutung gewinnen die kalt gepressten, unraffinierten Öle, darunter auch das Leinöl, in der diätetischen Behandlung der Geschwulstkrankheiten, vor allem des Krebses. Die in diesen ölen enthaltenen ungesättigten Fettsäuren hemmen nämlich das Wachstum der Krebszellen.

Die noch vielfach übliche Verwendung raffinierter und gehärteter Öle führt zwangsläufig zu einem Mangel an ungesättigten Fettsäuren in der täglichen Nahrung und damit zu einer Schwächung der Widerstandskraft des Körpers gegen Hautkrankheiten, zu Leber-, Darm- und Drüsenfunktionsstörungen, denen man nur durch Verwendung natur belassener, kalt gepresster Öle zuweilen auch "lebendige Öle", um damit anzudeuten, dass sie im Körper leichter umsetzbar und viel stoffwechselaktiver sind als die industriell bearbeiteten Öle und Fette.

Ölkuren mit Leinöl bei Gallensteinen sind sehr beliebt, da es besser verträglich ist als Olivenöl. Man nimmt dazu bis zu 50 g. Bei Gallenkoliken wird es oft verwendet und man gibt 2 - 3 mal 1 Esslöffel täglich, dies sollten Sie aber vorher mit Ihren Arzt oder Heilpraktiker absprechen.

Leinöl hat zu allen Zeiten Wunden gewirkt. Fette beherrschen den gesamten Stoffwechsel, Energiegewinn und Zellneubildung stärker als jedes andere Nahrungsmittel. Das Fundament der gesamten Nahrungsverwertung ist zerstört, wenn die hochaktiven natürlichen Fette durch die entnervten, gegen Sauerstoff stabilen, künstlich veränderten fettigen Substanzen ersetzt werden. Diese Hemmstoffe im Organismus sind heute die Hauptursache der meisten Erkrankungen. Hilfe bietet der richtige Einsatz der hochaktiven Nahrungsfette, wie sie im Leinöl in optimaler Form vorliegen.

Bitte beachten Sie, dass die Einnahme von Leinöl den Arztbesuch bei gesundheitlichen Beschwerden nicht ersetzt.