Apitherapie

Die Apitherapie
In der Apitherapie werden Bienenprodukte wie Blütenpollen, Propolis, Apilarnil, und Gelee Royale aber auch Honigmassagen und Bienenstockluft eingesetzt. Besonders erforscht wurde diese Therapie in Rumänien. Ich erlaube mir hier, Dr. Stefan Stangaciu, einen aktiven Verfechter der Apitherapie zu zitieren:

Die Prinzipien der Apitherapie von Dr. med. Stefan Stangaciu
Seit tausenden von Jahren haben die Menschen die nahrhaften und therapeutischen Eigenschaften der Bienenprodukte geschätzt und genutzt. Chinesen und Bereits in vorchristlicher Zeit, so wurde es überliefert, haben Griechen, Römer, Ägypter Honig verwendet, um Wunden zu heilen und Darmkrankheiten zu kurieren. Im alten Ägypten wurde Propolis nicht nur benutzt um die Mumien zu konservieren, sondern es wurde auch eingesetzt, um vielen Krankheiten vorzubeugen und zu behandeln.
Die Bibel und der Koran enthalten viele Stellen, die die Heilkraft der Bienenprodukte erwähnen. Hippokrates, Paracelsus, Galen, Pliny und viele andere, erwähnen sehr oft die  Bienenprodukte und verweisen auf ihre positiven Effekte. Bis vor ca. 50 Jahren gab es nur wenig wissenschaftliche Studien über die Apitherapie.

Erst nach dem 2. Weltkrieg haben viele Länder die große Bedeutung der Bienenprodukte als hoch qualifizierte Nahrungs- und Arzneimittel erkannt. Tausende von Wissenschaftlern aller Länder, haben inzwischen die Zusammensetzungen, Eigenschaften, Anwendungen, Gegenanzeigen und  Dosierungsanleitungen der Bienenprodukte studiert.
Es besteht heute ein großes Interesse an natürlichen Nahrungs- und  Arzneimitteln. Als ein Ergebnis dieser positiven Entwicklung steigt die Anzahl der Naturärzte und Heilpraktiker immer mehr. Tausende von Labors und Firmen verarbeiten, produzieren oder verkaufen mehr als hunderttausend Tonnen Bienenprodukte pro Jahr!
Leider ist die Qualität oder Anwendung dieser Bienenprodukte bei einzelnen  Personen nicht immer zufrieden stellend.
Für eine bessere Effizienz denke ich, dass jeder Apitherapie – Spezialist bestimmte Regeln und Prinzipien beachten muss.

Nach dem Studium von Tausenden Apitherapieartikeln und nach persönlicher Erfahrung (über 7000 behandelte Patienten) habe ich 23 Prinzipien entwickelt.

  1. Die Therapie sollte „ganzheitlich“ sein: klassisch (Schulmedizin), aber auch energetisch (Akupunktur), struktural (Ayurveda), informationell (Homöopathie).

  2. Vor dem Beginn der Apitherapie muss der Körper entgiftet werden. Es gibt verschiedene Methoden: spezielle Diäten, Fasten, Darmspülung usw.

  3. Frische „biologische“ Bienenprodukte haben normalerweise eine bessere Wirkung, als „industriell“ produzierte Produkte. Überhitzung und Überfiltrierung zerstören die Wirkstoffe und sind somit als negativ zu bewerten.

  4. Die Bienenprodukte müssen gezielt ausgewählt werden, je nach Ihrem Ursprung, ihrer Zusammensetzung und ihren pharmakologischen Eigenschaften.

  5. Die Qualität und die Konservierungsmethode sind sehr wichtig für eine gute Wirkung.

  6. Die Angaben der Hersteller sind nicht immer als bindend anzuwenden. Die individuelle Dosierung muss immer im Vordergrund stehen.

  7. Vor dem Behandlungsbeginn sind die Patienten auf eventuelle Allergien zu testen.

  8. An die effektivste Dosierung muss sich herangetastet werden. Die Gaben werden, bis zum Erreichen der Wirkdosis, schrittweise gesteigert.

  9. Die Behandlung muss ganzheitlich erfolgen. Das bedeutet, dass mehrere Wege beschritten werden müssen, um den „locus resistentiae minor“ zu erreichen. Es bieten sich an: Flüssigkeiten (Tee, Wasser, Säfte), Salben, Inhalationen, Suppositorien, Injektionen usw.

  10. Die Dosierung der einzelnen Bienenprodukte muss ganz genau auf das Alter, Gewicht und den Allgemeinzustand des Patienten abgestimmt werden.

  11. „SIMILIA SIMILIBUS CURANTUR“: sehr kleine Mengen von einem Bienenprodukt können eine Allergie gegen das gleiche Produkt heilen. (Homöopathische Aufbereitung)

  12. Die Behandlungszeit sollte in Harmonie mit den verschiedenen Biorhythmen stehen. Diese hängen vom Patienten, der Krankheit, der Jahres-, sogar der Tageszeit ab.

  13. Die Apitherapie ist kein „Allheilmittel“ und sollte in der Regel immer in Verbindung mit anderen Naturheilmethoden (Phytotherapie, Aromatherapie, Akupunktur, Ernährung, Ayurveda usw.), also ganzheitlich, angewendet werden.

  14. dürfen Produkte verwenden 14. „AD PRIMAM NIHIL NOCERE“! Niemals am Patienten experimentieren! Es grundsätzlich nur sichere Methoden und qualitativ höchstwertige werden.

  15. Es ist sehr wichtig den Blutkreislauf mit zusätzlichen Methoden (Massage, Akupressur, Gymnastik, Tai-Chi, Qigong, Hatha Yoga usw.) zu verbessern.

  16. Guter Schlaf und Entspannung steigert die Wirkung der Bienenprodukte.

  17. Eine ökologisch vertretbare, positive Umgebung ist besonders wichtig (Sauberkeit, frische Luft usw.).

  18. Positiv denkende Familienmitglieder und Freunde sind wichtig. Das positive Feedback ist ebenso nicht zu unterschätzen wie auch das negative.

  19. Jeder Patient ist anders. Deshalb muss die Behandlung individuell auf ihn abgestimmt sein.

  20.  Bei der Apitherapie besteht die Möglichkeit, jeden Patienten individuell zu behandeln, da durch die verschiedenen Zusammensetzungen der Bienenprodukte, die individuellen Bedürfnisse des Kranken berücksichtigt werden können.

  21.  Die Apitherapie ist keine „Blitzmethode“! Ausdauer und Geduld sind, besonders bei chronischen Krankheiten, nötig.

  22. Jeder engagierte Behandler sollte seine Patienten vor, während und nach der Behandlung zu einem Bienenfreund und Beschützer erziehen. Jeder Patient sollte mit der Zeit sein eigener Apitherapeut werden.

  23. Ständiges Studium, Erfahrungsaustausch mit anderen Spezialisten (z.B. durch Internet) kann helfen, die beste therapeutische Strategie für jeden Kranken zu finden.


Auszug aus: www.heilpraktikerverband.de und mit freundlicher Genehmigung von Dr. Stefan Stangaciu

 

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